St Johns

Unser Proviant ist aufgefuttert und wir müssen Green Island verlassen. Aber es ist NOCH kein Abschied für immer!
Auf dem Weg in die Stadt fangen wir einen prächtigen Barjag: Martin wirft die Leine, ich hole ihn an Bord und Enno nimmt ihn aus.

Ein prächtiges Tier


Seit über 2 Monaten waren wir in keiner größeren Ortschaft. So ist jetzt St John, die Hauptstadt von Antigua, eine willkommene Abwechslung zu unserem sonstigen Beachlife.

Antigua hat immer noch Maskenpflicht

Normalerweise halten hier die großen Cruiser, doch coronabedingt ist die gesamte Anlage geisterhaft leer. Auch der örtliche, wirklich riesige Supermarkt ist aus unerfindlichen Gründen, bis auf ein paar Dosen, leer.


Doch wie schön, endlich mal wieder Streetfood zu finden!

Auf der Straße führt uns unsere Nase zu einem sehr bunten Stand mit einem jamaikanischen Koch, der uns zum Frühstück ein wunderbares Schweinsgulasch mit Gemüse zubereitet.
Auch die Marktstände sind voll mit leckerem Fisch und Gemüse. Herrlich!

Um Proviant für 10 Tage einzukaufen, müssen wir 3x losgehen. Die letzte Runde gehen Enno und Martin allein und finden einen Supermarkt, der das Herz höher schlagen läßt. Es hat alles im Überfluss!
So bietet die heutige Bordküche fangfrischen Fisch und zum Nachtisch Eis (salted Caramel).

1. Versuch
finaly


Und trotzdem:

Manchmal stelle ich mir vor, wie es jetzt zu Hause wäre. In unserem großen Bett gemeinsam liegen, den ersten Kaffee mit Milchschaum trinken, durch das große Fenster in den Garten schauen. Bei Butter Lindner einkaufen, also ihr wisst schon, den leckeren Rahm mit Frühlingszwiebeln, frische Brezeln, … Schinken, Käse (3 Monate Presscheddar aus Neuseeland wecken Sehnsüchte ;).

Ja, ich freue mich auf zu Hause und auf euch, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich unser Leben hier vermissen werde.

Eine Antwort auf „St Johns“

  1. Herzlichen Glückwunsch für den fetten Fang!!! Das Foto von den leeren Supermarkt ist ja spooky. Wie gut, dass ihr nicht so schnell aufgegeben habt. Die Corona Zeit scheint besonders viele Herausforderungen mit sich zu bringen. Teilweise haben sie gar nichts mit Corona zu tun, kommen einfach nochmal on top daher. Da hilft mir persönlich gerade schönes Wetter und der soeben gebuchte Urlaub in Portugal!

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